Lean auf gut Deutsch
  Lean auf gut Deutsch   

Das Webinar

 

Wie es dazu kam:

Seit 2013  lud ich in unregelmäßigen Abständen in Mannheim, München und NRW Lean-Experten und Lean-Interessierte zu einem "Lernzirkel" ein, um ihnen den Zugang zu fundierten, themenbezogenen Informationen aus erster Hand zu ermöglichen.  Unverfälscht und "auf gut Deutsch".  Aber viel zu oft können Teilnehmer aus terminlichen oder geografischen Gründen nicht an den Treffen teilnehmen, obwohl sie das ausgewählte Thema sehr interessiert hätte. Häufig gibt es auch einen erweiterten Informationsbedarf zu den einzelnen Tools oder Methoden, der erst im Nachgang besprochen werden kann.

 

Was mich auch immer wieder erschreckt ist die Tatsache, auf welche Weise das Wissen um das "schlanke System" allgemein vermittelt wird. Vor allem, auf welcher Sprachebene. Ich weiß aus Erfahrung, dass gerade in den Anfangsjahren der Lean-Einführung sehr viele akademisch hochgebildete Dolmetscher-Kollegen dachten, man müsste die schlichte Sprache der japanischen Experten, bei ihren Gesprächen mit westlichen Unternehmern und Führungskräften, in einen adäquaten Soziolekt übertragen um glaubwürdiger zu klingen, oder man merkte, dass die Hervorhebung des Exotischen und Schwer-Verständlichen bei manchen potenziellen Kunden besser ankam, und passte sich diesen Tendenzen an. Manche Wörter schienen auch deshalb schnell in den Sprachgebrauch zu finden, weil sich die Beraterszene sehr gerne mit ungewohnt klingenden Fachbegriffen schmückt - wie zum Beispiel neuerdings das Wort Kamishibai, das in Japan selbst kaum als Lean-Fachbegriff bekannt ist.

Ich als Muttersprachler sehe in der Sprache der japanischen Lean-Welt vor allem aber diese Seite: handfest, unsentimental, praktisch, einfach, für jedermann(-frau) verständlich.

 

Deshalb ist nun dieses Webinar entstanden - vielleicht kann es nun für manche, die einen übervollen Terminkalender haben, doch ein Weg sein, um sich zu informieren?

Und vielleicht für einige eine Erleichterung in ihrer täglichen Arbeit, Begrifflichkeiten aus dem Alltag zu finden, mit denen man die Funktionsprinzipien allen Beteiligten auf Anhieb verständlich machen kann?

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© Mari Furukawa-Caspary 2016